Das Stück

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FLIRT


Eine Performance in Laut- und Gebärdensprache ab 14 Jahren.

Konzept und Regie: Wera Mahne

Koproduktion FFT Düsseldorf


***Leichte Sprache - siehe unten


Menschen begegnen sich.Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt auf einander zu, ein Funkeln in den Augen. Was zählt, ist, was zwischen den Zeilen passiert. Es geht um KörperSprache, Zwischen-Töne, Zwischen-Bewegungen, und Kopf-schief-legen. Flirten ist das schönste, aufregendste und schwierigste Spiel überhaupt und bestimmt die ganze Welt. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darsteller*innen starteten eine OnlineRecherche, in der auch Menschen außerhalb der Produktion Material und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden mit dem Fokus auf Begegnungen: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer*innen, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können. Dabei ist auch immer das Nichtverstehen Thema, das Entcodieren und die Gegensätzlichkeiten ebenso wie die Gemeinsamkeiten. Es entsteht beim Zuschauenden eine Reaktion des permanenten Infragestellens des Verstehens, ebenso wie das auch beim Flirten der Fall ist.

Spieltermine Theater Strahl Berlin

STRAHL.Halle Ostkreuz:
7. Mai 11 Uhr
8. Mai 11 & 18 Uhr
9. Mai 10 Uhr
Tickets über den Spielplan.


Ankündigungstext in leichter Sprache:


Menschen begegnen sich überall.
Sie gucken sich an.
Sie beeinflussen sich gegenseitig.
Die eine Person lächelt, die andere Person lächelt auch.
Sie gehen aufeinander zu. Es ist nicht möglich, nicht zu kommunizieren.
Flirten ist schön und aufregend und schwierig.
Wera Mahne und ihr Team haben eine Homepage gemacht.
Jeder konnte mitmachen und über das Internet eigene Flirt-Geschichten schicken.
Daraus hat das Team ein Theaterstück gemacht.
Was sagt der Körper ohne Sprache?
Können sich die Spieler*innen trotzdem verstehen?
Was versteht das Publikum?
Auf der Bühne spielen taube und hörende Spieler*innen zusammen.
Es wird gebärdet und gesprochen.
Alle können kommen.


Performance: Kathrin-Marén Enders, Rafael Evitan Grombelka, Pia Katharina Jendreizik, Tümay Kılınçel, Pavel Rodionov
Choreografie: Tümay Kılınçel
Dramaturgie, Video, Website, Bühne: Declan Hurley
Kostüme, Bühne: Regina Rösing
Produktionsleitung: Esther Schneider
Kommunikationsassistenz: Sophia Rohde, Xenia Vitriak
Kamera, Schnitt: Stephan Schröder